Dienstag, 25. Dezember 2012

Frohe Feiertage!

Hallo ihr fleißigen Leser, auch der Blog macht eine kleine Weihnachtspause.
Ich bedanke mich für eure Teilnahme und wünsche euch erholsame Feiertage und vielleicht ja sogar eine weiße Weihnacht dies Jahr!!! Ich drück die Daumen!
Bis nächstes Jahr in Chile!

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Et boom – c’est le choc!

Das war ein kleiner Schreck, den uns der liebe Vulkan eingejagt hat. Aber das Adrenalin konnten unsere Körper gut verkraften – wie viel Proviant nimmt man eigentlich auf so eine 10stündige Vulkanwanderung mit?? …nach einem kleinen, vorabendlichen Missverständnis stellt sich raus: man braucht nur 2 Bananen & 3 Kekse! J

Die Landschaften des Tongariro sind faszinierend:
Tongariro Crossing inkl. Vulkanausbruch
 

Ups

Das Melbourne Album war fehlerhaft.
Nun ist es repariert:
Melbourne

Samstag, 8. Dezember 2012

Es blubbert, zischt, qualmt und stinkt!

Nein, es ist nicht Miraculix, der hier kocht! Sondern die Erde selbst.
An vielen Stellen Neuseelands hat man das Gefühl, der Topf Erdkugel ist nicht groß genug und alles was nicht reinpasst,  läuft an dieser Stelle über!

Nicht nur Vulkane, sondern auch Geysire, heiße Bodenadern (Hot Water Beach) und thermale Quellen zeigen, was alles brodeln kann. Das faszinierende in Neuseeland, z.B. im Vergleich zu Island, dies findet mitten in den sattgrünen Hügeln statt und wenn man durch die Landschaft fährt, dampft es immer mal wieder aus kleinen bewaldeten Tälern.

Es zeigen sich wahnsinnig farbenfrohe natürlich Formationen, dass es manchmal fast künstlich wirkt.
Wer gut in Chemie aufgepasst hat, erinnert welche Farben, für welche Stoffe stehen. Gelb für Schwefel etc.
Rotorua

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Auf den Gletscher, fertig, los!

In der Gletscherhöhle
Man nehme einen Heli...
soeben auf dem Gletscher gelandet
...vernünftiges Schuhwerk...
....eine abenteuerlustige Anika...
2 Minnie Mäuse im Helicopter
....und schon kann man den Franz Josef Gletscher im Süden Neuseelands bewandern!!! Richtig, der Gletscher ist nach Sissis' Franzl benannt. Der damalige Entdecker Haast hat ihn seinem Kaiser gewidmet.
In einer geräumigen Gletscherspalte

Franz Josef Gletscher
 

Dienstag, 27. November 2012

8. Stop: Neuseeland

Bevölkerung: 4,4 Mio. (1/3 lebt in Auckland)
Touristenanzahl: jährlich ca. 2,5 Mio.
Größe: 268.680 km²
Lebenserwartung tuatara (einheimische Lizards): über 100 Jahre
Lebenserwartung kauri Bäume: über 2.000 Jahre
Hauptstadt: Wellington

Coromandel im Norden
Zitat Anika: „Egal, wo man ist, es ist überall schön!! …außer in der Stadt.“ Zusammengefasst kann man so Neuseeland beschreiben.

Unser "Castle"
Neuseeland fühlt sich an wie eine magische Wunderwelt und hinter jeder Kurve von Schluchten bis zum Himmel ist es einfach wunderschön! An Stelle von Peter Jackson hätte ich auch diesen Flecken Erde gewählt, um die Hobbits zum Leben zu erwecken!
Hobbiton - hier leben die Hobbits
Ein Karibisches Kanada und ein Bolivianisches Dithmarschen wechseln sich mit vielen weiteren Eindrücken ab. Türkisblaues Wasser grenzt an endlose Nadelwälder, kleine grüne „Hobbithügel“ mit Schäfchen bestückt beherbergen auf einmal Geysire und den Eingang zu „Mittelerde“, brodelnde bunte Thermalquellen liefern intensiven Schwefelgeruch, der von salzigem Meeresduft wieder erfrischt wird. Hinzu kommt, dass der Frühling hier gerade explodiert und die Kälber und Fohlen über die Wiesen hüpfen, die Frühlingslämmer richtige Locken bekommen und Lilien, Fingerhüte, Raps und Butterblumen geradezu überall wildern. Genauso wechselhaft wie die Landschaft ist im Übrigen auch das Wetter Neuseelands, so kann man gefühlt schonmal 4 Jahreszeiten innerhalb weniger Stunden haben. Also auch wenn man nur mal 10 Minuten um die Ecke will, heißt das Motto: Sonnencreme und Regenjacke!

Auf der Nordinsel haben wir das wunderschöne Coromandel im Norden entdeckt, die Füße in einem „Hot Water Beach“ verbrannt, die Geysire und Thermalquellen erlebt, Hobbiton besucht, sind mit einem Boot durch Grotten mit Glühwürmchen gefahren und vor allem, wie schon kurz erwähnt, die faszinierende Vulkanwanderung gemacht.
Morgens um 7, nach sehr viel Vulkangeröll - die Sonne geht endlich auf
Um 5 Uhr morgens sind wir aufgestanden, um den Sonnenaufgang genießen zu können. Das „Alpine Crossing“  über die Vulkane und Krater dauert 10 Stunden und ist 20 km lang. Nach 7 Stunden, bei Kilometer 13 auf einer Höhe von ca. 1.700 m wurden wir von dem Vulkanausbruch überrascht, von welchem die darauffolgende Tage in der Zeitung berichtet wurde.

Am Hot Water Beach - wenn man ein bisschen zu tief buddelt,
verbrennt man sich sofort die Füße an den heißen unterirdischen Adern

Übrigens: wenn man durch den Tunnel in den Glühwürmchen Grotten durch die Erde durchfallen würde – würde man mitten in Spanien ankommen! Quasi die Abkürzung nach Europa, Anika wird wohl auch diesen Weg zurück wählen, einmal um die Kugel fliegen, ist einfach zu weit!

In diesem Sinne: Hobbitgrüße von Gegenüber!
2 pudelnasse Hobbits - es ja nämlich in Strömen gegossen (was einem Hamburger ja nichts anhaben kann ;-)

Freitag, 23. November 2012

Ein lautes Grollen... (oder: Holy Shit!)

…es hört sich ein wenig an wie eine dumpfe, sehr schnelle Steinlawine und dann kommt eine riesige Aschewolke aus dem Nichts! Gänsehaut. Ich zerquetsche kurz Anikas Arm und wir beide bewundern einen Aschepilz der 4 km hoch in der Luft eine fantastische Show bietet!
Nach einer 7stündigen Wanderung über Vulkane, Krater und Schnee überrascht uns der Mount Tongariro mit diesem Vulkanausbruch!
uuuh, gefährliches Schild - 2 Wanderer nehmen die Warnung nicht ganz so ernst... :-)
Dieser findet quasi direkt neben uns statt, ca. 1,5 km entfernt, wir haben den freien Blick auf den Krater. Viele Wanderer, sind unschlüssig, andere werden panisch und versuchen wegzulaufen, wir und viele weitere sind ausschließlich fasziniert und holen die Kameras raus, nach dem wir den entferntesten Punkt auf dem Track erreicht haben. Eine Schulklasse darf nicht den Wanderpfad weiterlaufen, welcher dichter zum Krater führt, sondern muss querfeldein über Geröll und Büsche klettern… Ein Guide einer anderen Gruppe sagt, weglaufen bringt nichts, einfach stehen bleiben und den Himmel beobachten, ob fliegende Steine kommen…! Zitat Guide: „…holy shit!“
Das ist wohl das „once-in-a-lifetime“ Erlebnis, welches viele abenteuerlustige Vulkanwanderer sich vergeblich wünschen. In der Tat ist das Gefühl unbeschreiblich und das Geräusch des Ausbruchs werden wir wohl nie vergessen!
 
Ach und: mein neuerster, waghalsiger und abenteuerlustiger Besuch begleitet mich nun schon über eine Woche! Darf ich vorstellen?  Anika aus Hamburg!